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Wann Sie sie einsetzen

Die Kalibrierung korrigiert kartesische Bewegungen und zahlt sich daher überall dort aus, wo Zielpositionen berechnet statt direkt eingelernt werden. Die vier typischen Anwendungsfälle sind:

Palettieren & Raster. Ablagepositionen über eine Palette oder ein Raster werden aus wenigen eingelernten Eckpunkten berechnet, sodass jede Ablage von genauer kartesischer Positionierung abhängt. Ohne Kalibrierung wächst der Fehler über Reihen und Lagen hinweg.

Vision. Kamerakoordinaten müssen an der Greifposition in genaue Roboterbewegungen übersetzt werden. Die Kalibrierung sorgt dafür, dass diese Übergabe zwischen Kamera und Roboter konsistent ist.

Fügen. Das Zusammenfügen von Teilen unter engen Toleranzen, bei denen schon ein kleiner XYZ-Fehler zum Verklemmen führt.

Umgekehrt profitieren Anwendungen, die nur eingelernte Gelenkpositionen abspielen, nicht von der Kalibrierung. Wird an bestimmten Punkten Präzision benötigt, können Sie sich behelfen, indem Sie die Position doppelt speichern: zunächst als Gelenkbewegung für die Geschwindigkeit und anschließend als kartesische Bewegung, um die Kalibrierung zu nutzen.

Typische Anwendungsfälle für die Kalibrierung