Profinet-Variablen
Auch Hilfsvariablen genannt. Profinet-Variablen sind benutzerdefinierte Werte, die RobFlow und die SPS über Profinet gemeinsam nutzen und synchron halten. So können ein Flow und ein SPS-Programm Anwendungsdaten austauschen, ohne dass eine Seite in die andere hineingreifen muss.
Unterstützte Typen
| Name | Datentyp | Länge |
|---|---|---|
| Profinet Integer | DInt | 4 |
| Profinet Boolean | Bool | 2 |
| Profinet Float | Real | 4 |
Der Byte-Offset wird automatisch berechnet und ist in RobFlow zur Kontrolle einsehbar.
Eine Gesamtlänge von 256 Byte darf nicht überschritten werden.
Zuordnung auf die Register
Die Variablen liegen in den frei konfigurierbaren Hilfsregistern der
Geräteschnittstelle. Auf SPS-Seite greifen Sie über das Struct aux_variables der
zugehörigen DB-Instanz darauf zu; dort lesen und ändern Sie sie. Für die
Demo-Definition sieht die Zuordnung so aus:
| Name | Datentyp | Zuordnung |
|---|---|---|
UserInt1 | DInt | 0 |
UserBool1 | Bool | 4 |
PadByte | Byte | 5 |
UserFloat1 | Real | 6 |
Die Zuordnung der Hilfsregister zu den Profinet-Variablen wird über
View AT*AuxRegisters* realisiert — siehe
Funktionsbaustein.
PadBytes sind ein Sonderkonstrukt, da der Bus wortorientiert ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass selbst 1-Byte-Felder als 2-Byte-Wort übertragen werden; RobFlow führt dafür das sogenannte Padbyte ein. Das Padbyte ist immer null.
Schreiben Sie niemals direkt in die AuxRegisters, wenn Sie Profinet-Variablen von
der SPS aus ändern möchten — das würde die Konsistenz des Zustands zerstören. Ändern
Sie die Variablen stattdessen direkt in AuxVariables.
Damit arbeiten
- Profinet-Variablen definieren — in RobFlow anlegen
und die
.udtexportieren. - Profinet-Variablen aktualisieren — eine geänderte Definition ins TIA-Projekt übernehmen.